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Integriertes kommunales Entwicklungskonzept (IKEK)

Zielsetzung ist die Erarbeitung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzeptes mit breiter Bürgermitwirkung, in dem gesamtkommunale strategische Aussagen über künftige Schwerpunkte, Ziele und (Leit-)Projekte getroffen werden. Ziel ist dabei zum einen die Erarbeitung einer fundierten inhaltlichen Grundlage für die Förderung im Rahmen der Dorfentwicklung. Zum anderen sind strategisch-konzeptionelle Aussagen im Hinblick auf Schwerpunktsetzungen für künftige Handlungsstrategien der Kommune Zielsetzung des IKEK. Dies kann sich sowohl auf kommunale Haushaltsentscheidungen als auch auf die Auswahl bzw. Schwerpunktsetzung innerhalb bestehender Fördermöglichkeiten (LEADER, Städtebauförderung usw.), sowie auf eine Schwerpunktsetzung bürgerschaftlichen Engagements in den Stadtteilen beziehen.

Das IKEK ist entsprechend des „Leitfaden zur Erstellung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts“, herausgegeben vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung, zu erstellen. Diesen Leitfaden findet man im Internet auf der Seite des WI-Bank Hessen: www.wibank.de Pfad: Förderprogramme A-Z – Dorferneuerung in der ländlichen Entwicklung – Downloads – Leitfaden zur Entwicklung eines integrierten kommunalen Entwicklungskonzepts (IKEK) August 2012.

Zielsetzung, Inhaltliche Bausteine, Hinweise, Anmerkungen und empfohlene Arbeitsschritte sind der Ziffer 3.1 des Leitfadens zu entnehmen.

Als Modellprojekt wurde im Jahr 2011 ein Integriertes kommunales Entwicklungskonzept für die Stadt Schotten erstellt. Dieses finden Sie auf der Internetseite des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Landesentwicklung (www.wirtschaft.hessen.de - Pfad: Landesentwicklung – Regionalentwicklung – Förderung der ländlichen Entwicklung – Dorferneuerung – Downloads).

Mit der Erstellung des IKEK wurde das Büro Arbeitsgruppe Stadt aus Kassel beauftragt. Informationen zum Büro findet man auf deren Internetseite www.ag-stadt.de

Folgende zwölf Themen bilden den inhaltlichen Rahmen des IKEK:

Städtebauliche Entwicklung und Leerstand (z. B. Siedlungsflächenentwicklung, Innenent- wicklung, Gestaltung von Freiflächen, Ortsbild und Baukultur)

Soziale Infrastruktur (z. B. Gemeinbedarfseinrichtungen, Kindergärten, Gesundheit und ärzt- liche Versorgung, Pflege, neue Wohnformen für verschiedene Zielgruppen ..)

Bürgerschaftliches Engagement (z. B. mobile Versorgung, Hol- und Bringdienste, soziale u. kulturelle Angebote, Integration, Einbindung von Neubürger/innen)

Bildung (z. B. schulische und außerschulische Bildung)

Verkehr (z. B. Verkehrsberuhigung, ÖPNV, Bürgerbus, Schülerverkehr, Verkehrswege)

Energie / Klima / Ressourcenschutz (z. B. energetische Sanierung, erneuerbare Energien, Klimaschutz u. Energieeffizienz)

Technische Infrastruktur (z. B. DSL, Breitband, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Feuerwehr)

Wirtschaft (z. B. Handwerk, Gewerbe, Nahversorgung, Direktvermarktung, Land- und Forstwirtschaft)

Tourismus (z. B. touristische Infrastruktur wie Ausschilderung, Übernachtungen, Gastronomie, Organisation)

Landschaft (z. B. Landschaft erleben für Naherholung u. Tourismus, Landschaftspflege)

Kultur (z. B. kulturelle Angebote und Feste, Brauchtum und Traditionen)

Freizeit (z. B. Freizeiteinrichtungen und Treffpunkte im Freien, Freizeitangebote)


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