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Beratungsleistung

Privatpersonen / Bauherren, deren Grundstück innerhalb des festgelegten Fördergebietes (siehe städtebaulicher Fachbeitrag) liegt, haben die Möglichkeit, eine kostenlose Grundberatung in Anspruch zu nehmen.
Service u. a.: Material- und Gestaltungsempfehlungen, Planungsskizzen, DE-Antragstellung;

Mit der Ausführung der Beratungsleistungen wurde das Planungsbüro Brigitte Schade-Kleist aus Volkmarsen, Herbser Straße 21 a, Telefon 05693 / 6193, beauftragt.

Wenn Sie die Beratungsleistungen in Anspruch nehmen wollen, vereinbaren Sie bitte telefonisch einen gemeinsamen Termin.

Förderrichtlinie

Gemäß der im Jahr 2013 aktualisierten Richtlinie des Landes Hessen zur Förderung der regionalen Entwicklung können folgende Maßnahmen im Zuge der Dorferneuerung gefördert werden:

6.5.4.1 Ausgaben für Dienstleistungen , wie zum Beispiel:
– Integrierte Kommunale Entwicklungskonzepte
– städtebauliche Fachplanungen und Beratungen
– Ausgaben für Dienstleistungen zur Innenentwicklung
– Objektplanungen
– vertiefende Untersuchungen
– fachliche Verfahrensbegleitung
– Aufbau und Schulungen bürgerschaftlicher Initiativen
– Informationsveranstaltungen

Zuschussfähig sind u.a. Information und Beratung von Grundstückseigentümern und Investitionsträgern, Informationsveranstaltungen und Marketingmaßnahmen zur
Akquisition von Innenentwicklungsprojekten, städtebauliche Vorentwürfe, Architektenentwürfe zur Immobilienvermarktung.
Zuschussfähig sind auch Ausgaben nach Nr. 730 der DIN 276 für Leistungsphasen 1 – 6 HOAI.

6.5.4.2 Am Gemeinwohl orientierte Investitionen in erhaltenswerte Gebäude zur Verbesserung der Versorgung, der Gemeinbedarfseinrichtungen sowie zur nachhaltigen Sicherung der Siedlungs- und Baustruktur der Ortskerne.
Dabei kann es sich um folgende Einrichtungen handeln:
– zur Verbesserung der regionalen Versorgung
– zur Förderung der Regionalkultur
– zur Information und Kommunikation
mit öffentlicher Bedeutung und in dauerhaft angelegten Organisationsstrukturen.

Neubauten können in den Fällen gefördert werden, in denen erhaltenswerte Gebäude nicht verfügbar sind und sich der Neubau in die Baustruktur des örtlichen Fördergebietes unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer oder Baugestalterischer Kriterien einfügt.

Zuschussfähig sind u.a.: Hochbauprojekte für Einrichtungen zur Versorgung, Betreuung, zum Kultur- und Gemeinschaftsleben sowie sonstige Hochbauprojekte zur Erhaltung und Gestaltung der Siedlungsstruktur und des Erscheinungsbildes.

Städtebaulich verträglicher Rückbau zur Verbesserung der Siedlungsstruktur und der Lebensqualität einschließlich Ankauf kann nur auf der Grundlage einer qualifizierten Fachplanung oder Beratung gefördert werden.

Ausgenommen von der Förderung sind Grundstückszwischenerwerb, Bodenordnung, Wertermittlung, beitragspflichtige Erschließungsmaßnahmen.

6.5.4.3 Am Gemeinwohl orientierte Investitionen ehrenamtlicher und bürgerschaftlicher Initiativen zur Sicherung der Daseinsvorsorge wie zum Beispiel:
– Initiativen zur mobilen Versorgung
– Hol- und Bringdienste
– Nachbarschaftshilfen
– Initiativen für soziale und kulturelle Einrichtungen.

6.5.4.4 Investitionen zur Umnutzung, Sanierung, Erweiterung, Erhaltung und Gestaltung von Gebäuden durch öffentliche nichtkommunale und private Träger auf der Grundlage ortstypischer Bauweise.

Gefördert werden eine umfassende energieeffiziente Sanierung beziehungsweise Umnutzung und Erweiterung von Gebäuden und Gebäudeteilen sowie bauliche und betriebliche Investitionen von Kleinstunternehmen.

Städtebaulich verträglicher Rückbau zur Verbesserung der Siedlungsstruktur und der Lebensqualität einschließlich Ankauf kann nur auf der Grundlage einer qualifizierten Fachplanung oder Beratung gefördert werden.

Ausgenommen von der Förderung sind Grundstückszwischenerwerb, Bodenordnung, Wertermittlung, beitragspflichtige Erschließungsmaßnahmen.

Für Investitionen von Kleinstunternehmen muss der Anteil der zuschussfähigen Ausgaben für bauliche Investitionen gemäß Kostengruppen 300 und 400 der DIN 276 mindestens 50 % betragen. Weitere zuschussfähige Ausgaben können nur für feste Einbauten geltend gemacht werden.

6.5.4.5 Investitionen zum Neubau oder zur Wiederherstellung von Gebäuden mit standortverträglicher Nutzung, die sich in die Baustruktur der örtlichen Fördergebiete unter Beachtung städtebaulicher, denkmalpflegerischer oder baugestalterischer Kriterien einfügen.

Städtebaulich verträglicher Rückbau zur Verbesserung der Siedlungsstruktur und der Lebensqualität einschließlich Ankauf kann nur auf der Grundlage einer qualifizierten Fachplanung oder Beratung gefördert werden.

6.5.4.6 Investitionen zur funktionalen Neuordnung und Gestaltung von allgemein zugänglichen Freiflächen wie zum Beispiel:
– Teile von Straßen und Plätzen, die eine über die Verkehrsfläche hinausgehende Funktion erfüllen
– Gestaltung von innerörtlichen Fußwegen
– Gestaltung von Gewässern im Zusammenhang mit Freiflächengestaltungen
– Ausbau von Hofanschlussflächen
– grünordnerische Maßnahmen
– Freizeiteinrichtungen, die keine Gebäude sind.

6.5.4.7 Investitionen zur Erhaltung und Gestaltung des Ortsbildes wie zum Beispiel:
– Erhaltung, Wiederherstellung, Umgestaltung und Errichtung von Bauwerken, die keine Wohn- oder Wirtschaftsgebäude sind
– Anlagen, die das Erscheinungsbild des Ortes in charakteristischer Weise prägen und (oder) zur Stärkung der kulturellen Identität beitragen und allgemein zugänglich sind.

Zuschussfähig sind u.a.: Mauern, Treppen, Brücken, Bildstöcke, Brunnen, Backhäuser.


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