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Külte

Külte, der mit rd. 900 Einwohnern größte der fünf Ortsteile, ist im Westen und Süden eingerahmt von den Ausläufern des Waldecker Berglandes.

Im Osten und Norden öffnet sich die Landschaft zur Volkmarser Börde hin.

In Külte gibt es namhafte Handwerks- und Gewerbebetriebe.

Durch die Nähe zum Twistestausee verspricht man sich für die nächste Zukunft eine Intensivierung des Fremdenverkehrs.

Külte ist ein über 900 Jahre altes Dorf.

Die ältesten Urkunden stammen aus dem Jahre 1036. Damals gehörte Külte zu Paderborn und wurde Culete genannt. Im Jahre 1236 kam es in Besitz der Waldecker Grafen und hieß ab 1273 Cülte. Ab 1537 besaßen die Waldecker Grafen den „Zehnten“, der nach Wetterburg geliefert werden musste. Der Ort war Sitz eines Gerichts, das dem Amt Wetterburg und Mengeringhausen unterstand. Der Flurname „Auf dem Gericht“ erinnert noch heute an die Stelle, wo sich einst das Gericht befand.

In seiner Kirche besitzt Külte einen sehenswerten spätgotischen Flügelaltar.

In der weiteren Umgebung von Külte lagen die Orte Reigerlütersen und Wakenbreide, die beide wahrscheinlich im 30-jährigen Krieg verwüstet worden sind.

1972 wurde Külte im Zuge der Gemeindereform der Stadt Volkmarsen angegliedert.

Auf einer Wanderung über den „Kleekopf“ in Richtung Herbsen findet man noch Reste von ehemaligen Hügelgräbern.


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