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Hörle

Hörle ist mit rd.150 Einwohnern der kleinste Volkmarser Stadtteil.

Es liegt unmittelbar am „Dreiländereck” (Westfalen - Hessen - Waldeck), umgeben von ausgedehnten Wäldern und Naturschutzgebieten.

Hauptattraktion ist der „Höpper”; an der wasserreichen Höpperquelle, wozu es eine bezaubernde Sage gibt.

Einst, vor Zeiten, spielten die Hörler Kinder an der Quelle, als einem der Kinder ein Missgeschick widerfuhr. Es stürzte in das grundlose Wasser, ohne dass es jemand bemerkt hätte. Erst das lautstarke Quaken des bei der Quelle lebenden Höppers(Frosches) erregte die Aufmerksamkeit der anderen. Das ins Wasser gestürzte Kind konnte gerettet werden. Aus Dankbarkeit und um den Höpper zu ehren wurde ihm an der Quelle ein Denkmal gesetzt, welches noch in unseren Tagen liebevoll gepflegt wird. Dort sieht man zum Gedenken den Höpper bis in alle Zeit mit einem güldenen Krönchen an der Quelle sitzen. An einer güldenen Kette ist ein Schöpfer befestigt aus dem der Dürstende trinken kann.

Haupterwerbsquelle in Hörle ist die Landwirtschaft.

Nach Meinung der Siedlungsgeschichtler ist Hörle 400 nach Christus entstanden und somit älter als Volkmarsen. Die älteste Urkunde stammt aus dem Jahre 1128.

Das Bild des Haufendorfes, das an der Bicke liegt, wird durch gepflegte Fachwerkhäuser bestimmt.

In unmittelbarer Nähe des Ortes liegt der Iberg mit seinem ehemaligen Dreiländereck Hessen, Waldeck und Westfalen.

In seinem sehenswerten Naturschutzgebiet blühen viele seltene Pflanzen.

Möchte man beispielsweise von Volkmarsen nach Hörle wandern, bietet sich der Weg durch das „Ried“, vorbei an dem Ralekesberg, an. Dort befindet sich ein ehemaliges Eisensteinbergwerk.


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